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Google bestätigt aktive Angriffe über eine Chrome-Lücke. Jetzt aktualisieren – und danach jeden Chromium-Browser prüfen, den Sie nutzen

CVE-2026-85046 ist ein Type-Confusion-Fehler in Chromes V8-Engine; es genügt der Besuch einer präparierten Seite. US-Bundesbehörden haben bis zum 18. September Zeit für das Update – alle anderen sollten nicht so lange warten.

Meridians Wirtschafts-Redaktion

Published 6. September 2026 · Updated 6. September 2026 · 3 min read

Google bestätigt aktive Angriffe über eine Chrome-Lücke. Jetzt aktualisieren – und danach jeden Chromium-Browser prüfen, den Sie nutzenSoftware
Photo: Foto von cottonbro studio / Pexels (Pexels-Lizenz — kostenlos nutzbar, Nennung rechtlich nicht erforderlich (oben dennoch angegeben).)

The short answer

  • Google bestätigte am 4. September 2026, dass ein Exploit für CVE-2026-85046, eine Schwachstelle hoher Schwere in Chromes JavaScript-Engine V8, aktiv im Umlauf ist.
  • Die Korrektur steckt in Chrome 152.0.7977.82 oder neuer unter Windows und Linux sowie in 152.0.7977.82 oder .83 unter macOS.
  • Der Fehler hat einen CVSS-Wert von 8,8 und lässt sich allein durch den Besuch einer präparierten Webseite auslösen – ein Download oder ein Klick über das Laden der Seite hinaus ist nicht nötig.
  • Die US-Behörde CISA hat den zivilen Bundesbehörden eine Frist bis zum 18. September 2026 gesetzt; dieselbe Korrektur betrifft jeden Chromium-basierten Browser, darunter Edge, Brave, Opera und Vivaldi.

Google zufolge nutzen Angreifer bereits eine frisch geschlossene Chrome-Schwachstelle aus – das Update ist in etwa einer Minute erledigt.

Am 4. September 2026 bestätigte Google, dass ein Exploit für CVE-2026-85046 im Umlauf ist – die Lücke wurde also gegen echte Nutzer eingesetzt, bevor die Korrektur verfügbar war. Es handelt sich um einen Type-Confusion-Fehler in V8, der JavaScript-Engine von Chrome, über den Angreifer den Speicher manipulieren und womöglich eigenen Code im Renderer-Prozess von Chrome ausführen können. Der Fehler hat einen CVSS-Schweregrad von 8,8 von 10 und lässt sich allein durch den Besuch einer präparierten Webseite auslösen.

Welche Version die Lücke schließt

  • Windows und Linux: Chrome 152.0.7977.82 oder neuer
  • macOS: Chrome 152.0.7977.82 oder 152.0.7977.83

So prüfen und aktualisieren Sie

  1. Öffnen Sie das Chrome-Menü, gehen Sie zu den Einstellungen und dort zu „Über Chrome“.
  2. Chrome sucht beim Öffnen dieser Seite automatisch nach Updates – lassen Sie den Vorgang abschließen.
  3. Prüfen Sie, ob die Versionsnummer 152.0.7977.82 oder höher lautet.
  4. Starten Sie den Browser neu – erst danach ist das Update vollständig wirksam.

Es betrifft nicht nur Chrome

Microsoft Edge, Brave, Opera und Vivaldi bauen alle auf der Chromium-Engine auf, die dieselbe V8-Komponente enthält. Jeder dieser Browser braucht daher sein eigenes Update, zu seinem eigenen Zeitpunkt und von seinem eigenen Anbieter. Prüfen Sie jeden einzeln, statt davon auszugehen, dass ein Chrome-Update sie mit abdeckt.

Die Frist für US-Bundesbehörden

Die US-Cybersicherheitsbehörde Cybersecurity and Infrastructure Security Agency hat den zivilen Bundesbehörden bis zum 18. September 2026 Zeit gegeben – ein Fenster von 14 Tagen –, um die Korrektur nach den Regeln ihres Katalogs bekannter ausgenutzter Schwachstellen einzuspielen. Diese Frist ist eine Untergrenze für Behördensysteme und kein Signal dafür, dass alle anderen zwei Wochen Zeit hätten: Die Lücke wird bereits ausgenutzt, private wie geschäftliche Nutzer sollten daher sofort aktualisieren.

Sources

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