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EA ist jetzt ein Privatunternehmen. Als Nächstes kommt ein Sparprogramm über 700 Millionen Dollar.

Die Übernahme für 55 Milliarden Dollar durch den saudischen Staatsfonds Public Investment Fund, Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners wurde am 4. August offiziell abgeschlossen. Stellenstreichungen hat EA nicht bestätigt, doch die neuen Eigentümer haben tiefe Einschnitte erkennen lassen.

Meridians Technik-Redaktion

Published 29. August 2026 · Updated 29. August 2026 · 4 min read

EA ist jetzt ein Privatunternehmen. Als Nächstes kommt ein Sparprogramm über 700 Millionen Dollar.Gaming
Photo: Photo by Pixabay / Pexels (Pexels License — free to use, no attribution legally required (credited above as good practice).)

The short answer

  • Die Übernahme von Electronic Arts für 55 Milliarden Dollar durch PIF (93,4 Prozent), Silver Lake (5,5 Prozent) und Affinity Partners (1,1 Prozent) wurde am 4. August 2026 abgeschlossen; Aktionäre erhielten 210 Dollar je Aktie in bar, EA wurde von der Nasdaq genommen.
  • Vorstandschef Andrew Wilson bleibt im Amt; Cam Weber wird President und Chief Studios Officer, David Tinson President und COO, wie EA selbst mitteilt.
  • Konkrete Stellenstreichungen hat EA nicht bestätigt, doch die Transaktion zielt Berichten zufolge auf Einsparungen von rund 700 Millionen Dollar, darunter 170 Millionen Dollar durch „organisatorische Effizienzgewinne“ — so eine von GameSpot zitierte Bloomberg-Recherche.
  • Durch die Übernahme trägt EA Berichten zufolge 18 Milliarden Dollar neue Schulden, was den Druck zu Einsparungen in den Studios nach Einschätzung von Analysten erhöht.

Electronic Arts ist kein börsennotiertes Unternehmen mehr. Die im vergangenen September angekündigte Übernahme für 55 Milliarden Dollar wurde am 4. August 2026 abgeschlossen, wie EA selbst mitteilt. Damit endet die Zeit des Konzerns an der Nasdaq, und die Kontrolle geht an ein Konsortium unter Führung des saudischen Staatsfonds Public Investment Fund.

Wem EA jetzt gehört

  • Public Investment Fund (PIF): 93,4 Prozent der Anteile
  • Silver Lake: 5,5 Prozent
  • Affinity Partners (die Firma von Jared Kushner): 1,1 Prozent
  • Aktionäre erhielten 210 Dollar je Aktie in bar — ein Aufschlag von 25 Prozent auf den Kurs vor der Ankündigung
  • Andrew Wilson bleibt Chairman und CEO; Cam Weber ist nun President und Chief Studios Officer, David Tinson President und Chief Operating Officer

Wir gehen in dieses nächste Kapitel aus einer Position der Stärke — mit Partnern, die unsere Vision und unseren Ehrgeiz teilen.

Andrew Wilson, Chairman und CEO von EA, in der offiziellen Mitteilung des Unternehmens

Was als Nächstes kommt

In EAs eigener Mitteilung ist von Stellenstreichungen oder Sparzielen keine Rede. Bloomberg hat jedoch berichtet, dass die Transaktion auf Einsparungen von rund 700 Millionen Dollar ausgelegt ist, davon 170 Millionen Dollar durch das, was das Unternehmen „organisatorische Effizienzgewinne“ nennt — eine Konzernformulierung, die üblicherweise Stellenabbau bedeutet. Zudem belasten die Übernahme Berichten zufolge 18 Milliarden Dollar neue Schulden in der Bilanz von EA, was den finanziellen Druck erhöht, diese Einsparungen rasch zu finden, nach Einschätzung von Analysten vor allem quer durch die Entwicklungsstudios.

Sources

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