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Bildungsministerium gibt 256 Millionen Dollar für Leseprogramme frei und spricht von einer „Lesekrise“

Der größte Teil des Geldes setzt bestehende Leseförderprogramme der Bundesstaaten fort; nach Angaben des Ministeriums erreichen knapp 70 Prozent der Viert- und Achtklässler beim Lesen nicht das geforderte Kompetenzniveau.

Meridians Leben-Redaktion

Published 11. September 2026 · Updated 11. September 2026 · 4 min read

Bildungsministerium gibt 256 Millionen Dollar für Leseprogramme frei und spricht von einer „Lesekrise“Education
Photo: Photo by Mikhail Nilov / Pexels (Pexels License — free to use, no attribution legally required (credited above as good practice).)

The short answer

  • Am 9. September 2026 kündigte das US-Bildungsministerium 256 Millionen Dollar an Fortsetzungszuschüssen für 24 Bundesstaaten, die Outlying Areas und das Bureau of Indian Education im Rahmen des Programms Comprehensive Literacy State Development an.
  • In derselben Woche wurden zudem vier neue Zuschüsse aus dem Programm Innovative Approaches to Literacy im Gesamtwert von mehr als 16 Millionen Dollar vergeben.
  • Das Ministerium beruft sich auf Daten der Schulleistungsstudie NAEP: Zwölftklässler erreichen die niedrigsten jemals gemessenen Lesewerte, und knapp 70 Prozent der Viert- und Achtklässler erreichen beim Lesen nicht das geforderte Kompetenzniveau.
  • Die Mitteilung verweist außerdem auf knapp 500 Millionen Dollar aus dem Programm Education Innovation and Research, verteilt auf 49 Bewilligungen in zwei Jahren, sowie auf gesonderte Zuschüsse der Programme Teacher Quality Partnership und SEED.

Das US-Bildungsministerium hat diese Woche eine Runde Fördermittel für die Leseförderung angekündigt und stellt sie als Antwort auf eine von ihm so genannte nationale Lesekrise dar, die es mit bundesweiten Testdaten begründet.

Was angekündigt wurde

  • 256 Millionen Dollar an Fortsetzungszuschüssen ohne erneutes Wettbewerbsverfahren aus dem Programm Comprehensive Literacy State Development – für 24 Bundesstaaten sowie die Outlying Areas und das Bureau of Indian Education
  • Vier neue Zuschüsse aus dem Programm Innovative Approaches to Literacy in dieser Woche, zusammen mehr als 16 Millionen Dollar
  • Knapp 500 Millionen Dollar aus dem Programm Education Innovation and Research, verteilt auf 49 Bewilligungen in zwei Jahren, davon 17 an Bildungsbehörden der Bundesstaaten
  • Gesonderte Zuschüsse aus dem Programm Teacher Quality Partnership (12 neue Bewilligungen, rund 70 Millionen Dollar) und aus dem SEED-Programm (16 neue Bewilligungen, rund 90 Millionen Dollar)

Warum jetzt

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es, Zwölftklässler erreichten heute die niedrigsten jemals gemessenen Lesewerte, und knapp 70 Prozent der Viert- und Achtklässler könnten nicht auf dem geforderten Kompetenzniveau lesen. Diese Zahlen stammen nach Angaben des Ministeriums aus der Schulleistungsstudie National Assessment of Educational Progress.

Was es nicht ist

Der größte Teil der genannten Summe – die 256 Millionen Dollar – ist die Fortsetzung eines bestehenden Programms und kein neues Geld, denn Zuschüsse aus dem Comprehensive Literacy State Development werden in der Regel über mehrere Jahre hinweg bewilligt. Tatsächlich neu sind in dieser Woche die rund 16 Millionen Dollar aus dem Programm Innovative Approaches to Literacy.

Sources

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